Ibbenbürener Besenparty – Müll am See

Plakat für die Besenparty

Am Samstag  haben wir wieder Müll gesammelt und am Aasee sechs große blaue Tüten mit Müll und Unrat gefüllt.

Es waren wieder einige ungewöhnliche Gegenstände dabei, zwei Bratpfannen und eine schon fast festgewachsene Plastikpflanze gesellen sich jetzt zu den dubiosen Fundstücken der Vorjahre.

Wie zum Beispiel die 50-60 Jahre alte Spülmittelflasche, sie ist leider ein gutes Beispiel für die unverhältnismäßige Langlebigkeit von Kunststoffverpackungen im Vergleich zum Nutzen und dafür dass Plastik in der Umwelt kaum verrottet.

Außerdem haben wir viele Flachmänner, etliche Mund-Nasen-Bedeckungen und leider auch Unmengen von Zigarettenkippen gefunden. Bedenklich ist dabei das bereits eine einzige Kippe mit ihren giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Kadmium, Formaldehyd und Arsen bis zu 60 Liter Wasser verunreinigen kann. Es dauert bis zu 15 Jahre, bis diese abgebaut ist, deshalb ist es verboten, Zigarettenkippen einfach in die Landschaft oder auf die Straße zu schnippen.

Leider scheinen das viele Spaziergänger*innen am Aasee nicht zu wissen.

Auch diverse Mund-Nasenbedeckungen und FFP2 Masken die wir gefunden haben stellen aufgrund ihrer Zusammensetzung aus mehrlagigen Polypropylen, Klebstoffen, Bindemittel, UV-Stabilisatoren und Mikroplastikfasern sowie teilweise sogar flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen und Schwermetalle ein schwerwiegendes Problem dar wenn diese nicht fachgerecht als Sondermüll entsorgt werden. 

(Institut für Sozial Ökologische Technik Hamburg)