Grüner Besuch im Katzenhaus des Tierschutzvereins Ibbenbüren

Foto der Besucher vor dem Eingang zum Katzenhaus

In Ibbenbüren sind seit vielen Jahren mehrere Vereine und Initiativen, darunter der Tierschutzverein Ibbenbüren und Umgebung e.V., Helfer für Tiere in Not e.V. und Nino e.V. aktiv, die sich ehrenamtlich um den Tierschutz kümmern. Leider wird dieses wichtige Engagement seitens der Stadt nicht entsprechend gewürdigt und kaum unterstützt.

Das möchten wir ändern. Die ehrenamtlich arbeitenden Aktiven der Ibbenbürener Tierschutzvereine haben es verdient, mehr Anerkennung durch Stadt und Politik zu erhalten. Sie sind insbesondere auf eine regelmäßige finanzielle Ausstattung angewiesen, um ihre wichtige Arbeit für Tiere in Not leisten zu können. Eine angemessene Unterstützung des Tierschutzes in Ibbenbüren würde auch der kommunalen Verantwortung entsprechen, ihre Bürger bei der Ausübung ihrer Ehrenämter zu unterstützen.

Wir fordern eine stärkere Unterstützung des ehrenamtlichen Tierschutzes in Ibbenbüren:

  • Aktive Unterstützung des Tierschutzvereins Ibbenbüren bei der Suche nach einer geeigneten Unterbringungsmöglichkeit für Fund- und Abgabetiere wegen des bevorstehenden Verlustes des Katzenhauses an der Osnabrücker Straße. Das Katzenhaus ist vom Kreisveterinäramt als Tierheim ähnliche Einrichtung anerkannt und untersteht dessen Kontrolle.
  • Die dauerhafte Übernahme der Mietkosten und einen festen Zuschuss für die Nebenkosten der Unterbringungsmöglichkeit für Katzen.
  • Eine angemessene und kostendeckende Pauschalen für die Unterbringung von Fundtieren.
  • Die Übernahme der Kosten für tierärztliche Erstversorgung bei verletzten Tieren wie es in Nachbarkommunen praktiziert wird.
  • Die Übernahme der Kosten für Kastrationen und Impfungen.
  • Regelmäßige, angemessene Zuschüsse zu Kastrations-Aktionen freilebender Katzenpopulationen.
  • Unterlassen und Aufhebung der kontraproduktiven Fütterungsverbote. Regelmäßig bediente Futterstellen dienen der Kontrolle von freilebenden Katzenpopulationen und erleichtern das Einfangen der Tiere zu Kastrationszwecken.
  • Unterstützung der Forderung einer Kastrationspflicht von Freigängerkatzen beim Kreis Steinfurt.

Foto: Maik Wennemer